16. April 2009
Schon in der Antike soll die Pappel als Heilpflanze genutzt worden sein.
Dies liegt wohl an ihren hochwirksamen Inhaltsstoffen wie ätherisches Öl, Gallussäure, Gerbsäure, Populin und Salicin. Aus den Knospen wird eine Salbenzubereitung hergestellt, oder ein Teeaufguss gemacht. Man schreibt der Pappel hauptsächlich entzündungshemmende Eigenschaften zu. Sie wirkt adstringierend, anregend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend und schweißtreibend. In der Naturheilkunde und im Volksbrauchtum verwendet man sie bei Blähungen, Blasenleiden, Übelkeit, Sodbrennen, Kopfschmerzen und Gelenkrheuma. Die Salbe findet Anwendung bei leichten Verbrennungen, Abschürfungen, Quetschungen, Verstauchungen, Verrenkungen und bei Sonnenbrand. Das Pappelholz ist ein sehr weiches Holz und man benutzt es oft zur Gewinnung von Energie, Holz, etwa für Streichhölzer und Papier, zu diesen Zwecken wird die Pappel auch kommerziell angebaut.
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