16. April 2009
Die Orange ist in Europa erst etwa ab dem 15. Jahrhundert bekannt, sie hat einen wahren Siegeszug angetreten und ist weltweit die am meisten angebaute Zitrusfrucht.
Das Fruchtfleisch der Orange ist ein hervorragender Vitamin C Lieferant und auch reich an Kalium, deshalb wird sie nicht nur frisch gegessen, sondern man benutzt sie zur Herstellung von Saft. Orange soll bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit helfen. Aus den getrockneten Schalen und teilweise auch von den Blüten werden Teemischungen zubereitet. Die getrockneten Schalen sind oft Bestandteil von Duftpotpourris. In der Parfümindustrie ist das ätherische Öl eine beliebte Duftkomponente, in der Lebensmittelindustrie werden Lebensmittel damit aromatisiert. Den Orangenbaum und seine Früchte würden nur wenige zu den Heilpflanzen zählen und trotzdem hat er in der Naturheilkunde eine Bedeutung. Man sagt der Orange eine blutreinigende, harmonisierende, stoffwechselanregende, appetitanregende, verdauungsfördernde und tonisierende Wirkung nach. Zur äußerlichen Anwendung findet man Orange in Massageölen und auch die Kosmetikindustrie wertet viele Pflegeprodukte durch Orangenöl auf. In der Aromatherapie wird Orangenöl in der Duftlampe mit Wasser verdampft und vermittelt ein Gefühl der Heiterkeit.
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