2. November 2009
Die Giftigkeit des Schwarzen Nachtschattens ist und bleibt umstritten, daher sollte man dieser Pflanze mit dem nötigen Respekt begegnen.
Alle Pflanzenteile enthalten die den Glycoalkaloiden zugerechneten Steroidaklaloide Solanin, Solasonin, Solamargin und Chaconin. Die Konzentration diese Stoffe schwankt und nimmt mit dem Alter der Pflanze ab. Dies erklärt, warum die Pflanze zum einen als Giftpflanze deklariert wird, in manchen Gegenden aber die reifen Beeren verzehrt werden. Die reifen Früchte sollen nur noch gering giftig sein. Mögliche Vergiftungserscheinungen können sein: Erbrechen und Durchfall, Kopfschmerzen, Pulsbeschleunigung und Pupillenerweiterung. In diesem Fall ist unverzüglich ein Notarzt zu verständigen und Kontakt mit der Giftnotrufzentrale aufzunehmen. In Bezug auf die Giftigkeit ist es ratsam den Schwarzen Nachtschatten nur in homöopathischer Zubereitung zu verwenden, hier ist er ein Mittel was hauptsächlich auf das zentrale Nervensystem wirkt. Auch eine äußerliche Anwendung scheint unbedenklich zu sein, da soll der Schwarze Nachtschatten bei Hautleiden helfen.
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