Maiglöckchen

Im heimischen Garten sehr beliebte Giftpflanze mit medizinisch verwertbaren Glykosiden

Das Maiglöckchen ist eine beliebte Gartenpflanze, sollte aber aufgrund ihrer Giftigkeit von Kindern ferngehalten werden. In der Medizin wird die Pflanze wegen der enthaltenen Glykoside in Medikamenten zur Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt.

Nahaufnahme Maiglöckchen
muguet © jf grane - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Maiglöckchen

Systematische Einteilung

  • Monokotyledonen
  • Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
  • Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
  • Unterfamilie: Nolinoideae
  • Gattung: Convallaria
  • Art: Maiglöckchen

Medizinische Verwendung

Das Maiglöckchen ist wohl eine der bekanntesten Blumen. Das Maiglöckchen gehört zur Familie der Spargelgewächse und ist auch eine Heilpflanze. Da diese Blume jedoch sehr giftig ist, wird sie in der Naturheilkunde nur äußerlich angewendet oder als Fertigpräparat oder homöopathisches Präparat verwendet.

Anwendungsgebiete

Das Maiglöckchen wird zur Behandlung von

verwendet.

Frühere Verwendung

Früher wurde das Maiglöckchen als Allheilmittel angesehen, womit eine Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen behandelt wurden.

Aus den Blüten wurde früher ein Saft hergestellt, der bei Kopfschmerzen auf die Stirn gerieben wurde. Seit jedoch bekannt ist, wie giftig das Maiglöckchen ist, werden die genannten Erkrankungen und Beschwerden mit diversen anderen Heilpflanzen behandelt.

Vergiftungserscheinungen

Das Maiglöckchen ist so giftig, dass die Einnahme sogar zum Tod führen kann. Leichte Vergiftungserscheinungen äußern sich durch

Präparate mit dem Wirkstoff des Maiglöckchens sollten daher immer von einem Therapeuten verordnet und keinesfalls in der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Maiglöckchen

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