28. Oktober 2009
Der Strauch hat nicht einfach nur einen lustigen Namen, sondern in früheren Zeiten benutzte man ihn tatsächlich zur Abwehr der kleinen Nager.
Dazu legte man seine stechenden Zweige auf Lebensmittel um Mäuse und Ratten fern zu halten. Auch in der Antike und im Mittelalter war Mäusedorn als Arzneipflanze schon bekannt. In der Neuzeit hat er eine Renaissance erfahren durch seine hochwirksamen Inhaltsstoffe. Zu diesen gehören unter anderem Kalium, Kalzium, Neoruscogenin, Ruscin, Ruscogenin und Saponine. Zur Verwendung kommt die Wurzel, früher hat man auch die Beeren gegessen, da diese eine abführende Wirkung haben. Der Mäusedorn wirkt hauptsächlich auf die Blutgefäße, er hat eine blutstillende, entzündungshemmende, fiebersenkende, gefäßerweiternde und harntreibende Wirkung. Mäusedorn hilft bei Venenentzündung, -schwäche und -stau, denn er ist venenstärkend und venentonisierend. Er lindert Krampfadern, variköse Ödeme, Besenreißer, Beinschmerzen, schwere Beine, Wadenkrämpfe und Hämorrhoiden. Günstig wirkt er sich auch bei Erkrankungen der Harnwege aus. Man findet den Wirkstoff in Fertigarzneien und auch da ist er hauptsächlich ein Venentherapeutikum. Schwangere und stillende Mütter sollten diese Präparate nie ohne ärztlichen Rat einnehmen.
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10.11.11 | |
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21.04.11 | |
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24.05.10 | |
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