6. April 2009
Damit ist das Einsatzgebiet des Lavendels noch lange nicht erschöpft, auch in der Küche hat er einen festen Platz. Lavendel ist Bestandteil vieler Kräuter-der-Provence Gewürzmischungen.
Er passt hervorragend zu Eintopfgerichten, Fleischgerichten und gehört in einige Fischsuppen. In der modernen Küche verwendet man ihn auch zu einigen Backwaren und Süßspeisen. Lavendel ist Bestandteil von einigen Teemischungen, man kann Lavendeltee auch ohne medizinische Indikation einfach nur genießen, als Schlummertrunk etwa.
Als ätherirsches Öl wird es zur Parfümierung von Seifen benutzt und ist auch heute noch in der Parfümindustrie eine wichtige Komponente. Charakteristisch für das Lavendelöl ist seine blaue Farbe. Getrocknete Lavendelblüten sind Bestandteil von Blütenpotpourris und frische Lavendelzweige eignen sich vorzüglich zur Tischdekoration. Und dann sind da ja noch die besagten Lavendelsäckchen, die bis heute die Motten aus unseren Kleiderschränken vertreiben. Ein Lavendelkissen soll für einen ruhigen und erholsamen Schlaf sorgen. Mit Weingeist aus der Apotheke, einem Sprühflakon und Lavendelöl kann man sich schnell ein hochwertiges Raumspray herstellen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass es sich um ein reines ätherisches Öl handelt und nicht um einen synthetischen Duftstoff. Lavandin ist dem echten Lavendel verwandt, aber wesentlich duftschwächer und von anderer Wirksamkeit.
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Der sanfte Weg zur Gesundheit wird in dem Buch Lavendel, das blaue Wunder beschrieben.