10. August 2009
Als Heilpflanze findet sie Anwendung gegen eine Vielzahl von Leiden, zur Verwendung kommt vorwiegend das Harzbalsam des Holzstammes. Es ist Quelle für das Lärchenterpentin oder, wie es noch genannt wird, Venezianisches Terpentin.
Zu ihren wichtigsten Inhaltsstoffen gehören hauptsächlich ätherisches Öl und Harzsäuren. Die Heilwirkung der Lärche erstreckt sich auf vielerlei Hautleiden, Atemwegsprobleme, Probleme des Magen-Darmtraktes und des Harnapparates. Sie wirkt durchblutungsfördernd, erwärmend, entzündungshemmend und harntreibend, hilft bei Blasenleiden und Nervenschmerzen, bei rheumatischen Beschwerden, sowie bei schlecht heilenden Wunden. Das Öl wird selten innerlich eingenommen und äußerlich mit heißen Umschlägen und Einreibungen angewendet. Durch die kräftigen Wirkstoffe sollte man bei der Dosierung behutsam sein. Besser ist es auf Fertigarzneien zurückzugreifen in denen das ätherische Öl anteilig enthalten ist, wie in Gels, Salben und Ölen. Auch Naturarzneimittel gehören in die Hände von erfahrenen Behandlern. Larch, die Lärche, ist auch eine der 39 Bachblüten, da stärkt sie das Selbstvertrauen, macht Mut und kann bei Prüfungsangst helfen. Auch in der anthroposophischen Medizin hat die Lärche ihren festen Platz. Manche Menschen glauben generell an eine Heilwirkung und Energie, die von Bäumen ausgeht, und suchen deren Nähe. Das Lärchenharz ist auch Bestandteil von einigen Kosmetika.
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