12. Oktober 2009
Der Kolabaum ist aber auch eine altbewährte Heilpflanze.
Zu den Hauptbestandteilen gehören unter anderem Coffein, Polyphenole, Gerbstoffe, Mineralstoffe, Fette und Stärke. Zur medizinischen Verwendung kommen in der Regel die Samen. Man kennt einen Kolaextrakt, ein Kola Fluidextrakt, Kola Tinktur und einen Kolawein. Zumeist aber wird die Kolanuss zu Pulver zermahlen im Handel vertrieben. Die Kolanuss wirkt belebend, regt die Magensaftsekretion an, steigert die Fettverbrennung, regt die Darmperistaltik an, hat eine harntreibende aber auch schmerzstillende Wirkung und beeinflusst die Herzfrequenz. Das Hauptanwendungsgebiet ist bei körperlicher und geistiger Ermüdung. Kola findet auch in homöopathischer Zubereitung Anwendung. Es soll jedoch nicht über einen längeren Zeitraum oder in großen Mengen angewendet werden und nicht zusammen mit anderen koffeinhaltigen Arzneimittel oder Lebensmittel. Mögliche Nebenwirkungen können sein Einschlafstörungen, Überregbarkeit, Unruhezustände und Magenbeschwerden. Eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten ist möglich. Bei Magen-Darmgeschwüren darf Kola nicht angewendet werden.
Zubereitungen aus den Samen dienen als Grundlage zur Herstellung von Colagetränken. In Afrika sind die Samen ein gängiges Genussmittel und werden gekaut und dann ausgespuckt.
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