7. Oktober 2009
Das Katzenpfötchen ist als Arzneipflanze nicht sehr bekannt und im Vergleich zu anderen Heilpflanzen ist sein Anwendungsgebiet eher begrenzt.
Zu den Hauptbestandteilen gehören unter anderem Gerbstoffe, Flavonoide, Cumarine und Bitterstoffe. Zur medizinischen Verwendung kommt das blühende Kraut, die Droge nennt man dann Antennariae dioicae flos. Das Katzenpfötchen wirkt antibiotisch, auswurffördernd, entzündungshemmend und harntreibend. Es findet Anwendung bei Durchfall, Galle- und Leberbeschwerden, Husten und Reizhusten, bei Verdauungsstörungen und Reizmagen. In der Regel werden die getrockneten Blüten als Teezubereitung eingenommen. Es ist auch Bestandteil von Fertigarzneien in der Gruppe der Leber- und Gallentees sowie Blasen und Nierentees.
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