In der Phytotherapie werden die Blüten der Katzenpfötchen auf Grund ihrer harntreibenden Wirkung in Blasen- und Nierentee verwendet. Wirksam auch bei Gallensteinen und Gicht.
Das Katzenpfötchen ist eine Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler. In der Naturheilkunde verwendet man die Blüten zur Behandlung von Husten, Mundhöhlenentzündungen, Bronchitis, Asthma, Atemwegserkrankungen, Durchfall usw. Das Katzenpfötchen wirkt entzündungshemmend und auswurffördernd. Man verwendet die Blüten des Katzenpfötchens sowohl für die innere als auch für die äußere Anwendung.
Für eine innerliche Anwendung werden die Blüten zu Tee gekocht oder als Tinktur eingenommen. Sowohl für den Tee als auch für die Tinktur werden getrocknete Blüten verwendet. Für einen Tee werden diese mit heißem Wasser übergossen und etwa eine halbe Stunde nach der Mahlzeit getrunken. Der Tee regt hier auch den Gallenfluss an. Sowohl der Tee als auch die Tinktur wirken harntreibend.
Äußerlich werden die Blüten ebenfalls als Tee verwendet. Der Tee wird hier gegurgelt oder der Mund damit gespült. Beides hilft bei Entzündungen im Bereich des Halses oder der Mundschleimhaut. Die Blüten des Katzenpfötchens enthalten einen Wirkstoff, der die Wirkung eines anderen Medikamentes verändern kann. Es empfiehlt sich daher, das Katzenpfötchen nur nach Rücksprache mit einem Therapeuten einzunehmen.
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