7. Oktober 2009
Von Saunaaufgüssen kennt man das würzig-frische Aroma des Kampfers welches für ein Gefühl der Klarheit und Sauberkeit sorgt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören Azulen, Borneol, Bisabolen, Campher, Cineol, Citronellol, Eugenol, Fenchen, Linalool, Phellandren, Pinen und Safrol. Die hochwirksamen Inhaltstoffe wirken anregend, antiseptisch, blutdrucksteigernd, durchblutungsfördernd, harntreibend, herzstärkend, kreislaufanregend, krampflösend, nervenstärkend, schmerzlindernd, schweißtreibend und sekretlösend.
Man verwendet das Kampferöl bei Schwächezuständen, Erkältungskrankheiten und Magen-Darmbeschwerden. Kampferöl ist in Erkältungsbalsamen enthalten, in Salben bei rheumatischen Beschwerden und es ist Bestandteil von Erkältungsbädern. Die Kampferwirkung ist flüchtig, da es schnell über den Harn ausgeschieden wird. Wenn man es innerlich einnimmt, werden geringe Mengen über die Atemluft ausgeschieden und man hat einen angenehmen Mundgeruch.
In der klassischen Homöopathie ist es ein Antidot, das bedeutet die Information von einigen anderen Mittel kann durch Kampfer gelöscht werden. In der Aromatherapie hat es vor allen Dingen eine antidepressive Wirkung. Doch was Wirkungen hat, kann auch Nebenwirkungen haben, in größerer Dosierung kann der Kampfer Übelkeit und Erbrechen, rauschähnliche Zustände, Atemnot und Herzrasen hervorrufen, im Extremfall bei schweren Vergiftungen auch Krämpfe, Angstzustände und eine halluzinogene Wirkung.
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