5. August 2009
Der Johannistag ist am 24. Juni, da reifen die ersten Johannisbeeren und ihm hat die Frucht ihren Namen zu verdanken.
Wegen dieser Besonderheit hat man der Johannisbeere schon in der Klostermedizin eine heilkräftige Wirkung nachgesagt. Wegen ihrem hohen Fruchtsäure-Gehalt hat sie eine leicht abführende Wirkung. Wegen ihrer wassertreibenden Eigenschaft schreibt man ihr Linderung bei Rheuma und Gicht zu. Sie hat eine entzündungshemmende und harntreibende Wirkung. Die Johannisbeere stärkt das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte, sie wirkt belebend und aktiviert den Zellstoffwechsel und der hohe Vitamin C-Gehalt schützt vor freien Radikalen. Die Johannisbeere hat eine schützende Wirkung auf die Schleimhäute und sie soll beruhigend auf die Nerven wirken. Man schreibt ihr zu den Cholesterinspiegel zu senken. In der Kosmetikindustrie gibt es Lippenbalsam mit Johannisbeere, in der Parfümindustrie findet sie bei romantisch-sinnlichen Düften Verwendung.
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