31. August 2009
Der echte Jasmin findet Verwendung in der Parfümindustrie, sein ätherisches Öl wird in Duftlampen verdampft und weniger bekannt ist er bei uns als Heilpflanze. Ganz anders in anderen Kulturen, wo er zu Heilzwecken schon lange bekannt ist und traditionell Verwendung findet.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören Benzylalkohol, Benzylacetat, Eugenol, Farnesene, Farnesol, Geraniol, Jasmon, Linalol, Terpineol und Phytol. Er wirkt aphrodisisch, antiseptisch, anregend, krampflösend, milchbildend, menstruationsfördernd und schmerzstillend. Zur äußerlichen Anwendung kommt das ätherische Öl in Körper- und Badeölen. In Massageölen wirkt es muskelentspannend und kann Rückenschmerzen lindern. Es hilft auch gegen trockene und gereizte Haut. Kompressen und Einreibungen wollen bei Hautproblemen, Hauterkrankungen und schmerzlindernd wirken. In der Aromatherapie hilft das Jasminöl sich fallen zu lassen und die Sinnlichkeit zu genießen, es hebt die Stimmung und löst Ängste auf. Seelisch wirkt es entspannend und harmonisierend. In der Parfümindustrie ist das ätherische Öl ein Parfümbestandteil bei vorwiegend weiblichen und blumigen Duftkompositionen. Die Jasminblüten geben dem Jasmintee seinen unvergleichlichen und charakteristischen Duft und Geschmack. Im Orient ist es üblich die wohlriechenden Blüten aufzufädeln und als kleine Girlande in das Auto oder in Räume zu hängen. Dort ist der Jasmin auch ein Symbol für die unvergängliche Liebe.
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