9. Mai 2009
In der asiatischen Küche fehlt kaum in einem Gericht ein Hauch von Ingwer und auch in der Zeit des Mittelalters wurde schon die Ingwer-Wurzel bei einer Vielzahl an Beschwerden in der Naturheilkunde eingesetzt. Die Wunderknolle mit dem Namen Zingiber officinale Rosc. gehört zu den Stauden und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Wurzelstock niemals einen Wachstumsstillstand erfährt.
Über einen Meter hoch können die Triebe des Ingwers werden und zeigen sich anschließend mit hellgrünen, länglichen und glänzenden Blättern. Besonderes Augenmerk gehört hierbei dem Wurzelstock aus dem auch die Ingwerwurzel geerntet und sowohl bei der Speisenzubereitung als auch in der alternativen Heilkunde eingesetzt wird.
Äußerst hilfreich zeigen sich die Inhaltsstoffe des Ingwers bei der Regulierung des Verdauungssystems, bei Blähungen oder auch als präventives Mittel gegen eine Übelkeit und Erbrechen, wie etwa bei der Reisekrankheit. Ergänzend aktiviert der Ingwer den Stoffwechsel und zeigt sich mit einer wärmenden Wirkung, sowie einer Blutverdünnung. Letzteres gilt als Indikator den Ingwer vor einer Operation nicht zu nutzen, um die Blutgerinnung zu verbessern.
Auch sollten Menschen mit Migräne, Schweißausbrüchen und Hitzewallungen den Ingwer nicht konsumieren, da sich mitunter die Beschwerden noch verstärken. Ansonsten gilt, dass man mit einer regelmäßigen Verwendung in Form von der frischen Wurzel, Pulver oder auch als Tee, einen entscheidenden Beitrag zur Gesunderhaltung leisten kann.
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Die knubbelige Wurzel aus Asien gilt in ihrer Heimat seit Jahrtausenden als Naturheilmittel mit breitem Wirkungs...