Hopfen

Nutzpflanze, die unter anderem entzündungshemmend, schmerzstillend und beruhigend wirkt

Große Anbaugebiete des Hopfen befinden sich vor allem in Deutschland. Hopfen ist nicht nur für die Bierherstellung von Bedeutung, sondern spielt auch medizinisch eine Rolle. So werden die Blüten z.B. für Medikamente gegen Schlaflosigkeit verwendet.

Nahaufnahme Hopfen-Pflanze
Hop © Jita - www.fotolia.de

Systematische Einteilung

  • Kerneudikotyledonen
  • Rosiden
  • Eurosiden I
  • Ordnung: Rosenartige (Rosales)
  • Familie: Hanfgewächse (Cannabaceae)
  • Unterfamilie:
  • Gattung: Hopfen

Hopfen ist durch das Bier bekannt geworden.

Medizinische Verwendung

Die Kletterpflanze ist jedoch auch eine Heilpflanze. Sie hat zackige Blätter und grünliche Zapfen. Nur die Zapfen werden in der Naturheilkunde verwendet.

Anwendungsgebiete

Hopfen hilft gegen verschiedenste Krankheiten wie unter anderem

Wirkung

Hopfen wirkt außerdem

  • Milch bildend
  • beruhigend
  • entzündungshemmend und
  • schmerzstillend.

Verwendungsart

Hopfen kann als

  • Tee
  • Tabletten oder
  • Tinktur

verwendet werden. Für den Tee werden die Zapfen des Hopfens mit kochend heißem Wasser übergossen und nach dem Abkühlen in kleinen Schlucken getrunken. Der Hopfentee wirkt beruhigend und regt die Verdauung an.

Es gibt auch fertige Teemischungen, in denen der Hopfen enthalten ist. Bei übermäßigem Genuss kann der Hopfen dick machen, was – wie beim Bier - zum so genannten "Bierbauch" führen kann.

Hopfen wird auch in den so genannten

  • Hopfenkissen

verwendet, die durch den Duft des Hopfens das Einschlafen erleichtern. Hopfen kann auch als

verwendet werden. Viele Fertigarzneimittel enthalten den Wirkstoff Hopfen zum Beispiel neben Baldrian. Dies ist meist bei Beruhigungsmitteln der Fall.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Hopfen

Allgemeine Artikel zum Hopfen

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen