5. Oktober 2009
Das Hirtentäschel ist vor allem für seine blutstillende Wirkung bekannt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem Acethylcholin, ätherisches Öl, Brusasäure, Cholin, Gerbstoff, Kalium, Tyramin und Saponin. Zur medizinischen Verwendung kommt das ganze Kraut. In der Regel wird das Hirtentäschel als Teezubereitung eingenommen. Hier wirkt es blutstillend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, kräftigend, wehenfördernd und zusammenziehend. Sein Hauptanwendungsgebiet ist bei Blutungen um diese zu stillen, etwa nach einer Entbindung oder bei starken Monatsblutungen. Aber auch bei Entzündungen im Magen- Darmtrakt, bei Kreislaufschwäche und Verstopfung kann Hirtentäschel helfen. Hirtentäschel kann den Blutdruck regulieren, regt den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und lindert rheumatische Beschwerden. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann es auch bei Erkältungen und grippalen Infekten eingesetzt werden. Während der Schwangerschaft soll das Hirtentäschel nicht eingenommen werden, da es abortive Wirkung haben kann. Da es leicht giftig ist, darf es auch nicht in hoher Dosierung eingenommen werden.
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