5. Oktober 2009
Von den meisten Menschen wird das Hirtentäschel als hartnäckiges Unkraut angesehen.
Das Gewöhnliche Hirtentäschel heißt mit botanischem Namen Capsella bursa-pastoris und gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Man kennt es auch unter dem Namen Hirtentäschelkraut. Volkstümlich gibt man ihm Namen wie Bauernsenf, Bettseicherle, Beutelschneider, Blutwurz, Burenschinken, Herzel, Herzelkraut, Kochlöffel, Löffeldieb, Sackelchrut, Schinkenkraut, Schneiderbeutel, Schülersäckel, Täschelkraut und Taschendieb. Die ein- bis zweijährige krautige Pflanze erreicht nur eine geringe Wuchshöhe von bis zu vierzig Zentimetern. Die schmalen, länglichen Grundblätter bilden eine bodennahe und vielblättrige Blattrosette. Sie sind buchtig gelappt oder fiederspaltig, selten ganzrandig. An dem aufrecht wachsenden Stängel der einfach oder abstehend verzweigt ist, sitzen die langgestielten, herzförmigen bis dreieckigen kleinen Schoten. Die sehen wie kleine Taschen aus und haben der Pflanze ihren Namen gegeben. Der endständige weiße Blütenstand steht in Trugdolden, die Blütezeit kann das ganze Jahr über sein, die Pflanze ruht nur im Winter während der Frostperiode. Das Hirtentäschel kommt in ganz Europa vor, man findet es an Wegrändern, auf Böschungen, in Gräben, auf Wiesen, auf Brachland, auf Weiden, auf Feldern und auf Schutthalden. Am besten gedeiht es auf einem stickstoffhaltigen Boden.
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10.07.11 | |
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06.02.11 | |
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02.01.11 | |
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10.06.10 | |
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13.03.10 | |
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