2. Oktober 2009
Der Hibiskustee oder auch Malventee genannt hat heilkräftige Wirkung.
Importiert wird die Droge aus Ägypten, China, Mexiko, dem Sudan und Thailand. Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem Apfel-, Wein- und Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleimstoffe und Pektine. Zur medizinischen Verwendung kommen die Blüten. Durch den säuerlichen Geschmack ist der Tee stark durstlöschend. In größeren Mengen wirkt er abführend, weiterhin hat er antibakterielle, krampflösende und harntreibende Eigenschaften. Er regt den Kreislauf an und den Gallefluss. Auch bei Erkältungskrankheiten findet er Anwendung. In seinen Heimatländern wird er von der Volksmedizin auch zur äußerlichen Behandlung von Ekzemen verwendet. Während der Schwangerschaft sollte Hibiskustee nur in ganz geringen Mengen getrunken werden.
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