2. Oktober 2009
Bereits in alten Kräuterbüchern erfährt das Herzgespann als Heilpflanze Erwähnung.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harz, Flavonoide, Kaffeesäureverbindungen, Kalium und Kalzium. Zur medizinischen Verwendung kommt das blühende Kraut. Herzgespann wird in der Regel als Teezubereitung eingenommen, zwei Tassen täglich sollten die Tagesdosis nicht überschreiten. Das Herzgespann war lange Zeit in Vergessenheit geraten, doch wie sein Name schon erahnen lässt, ist es ein hervorragendes Herzmittel, es kann Herzprobleme, Herzklopfen und nervöse Herzbeschwerden, auch im Rahmen einer Schilddrüsenüberfunktion, lindern. Ferner wirkt es beruhigend, blutdrucksenkend und krampflösend, deshalb wird es in der Pflanzenheilkunde auch eingesetzt bei Schlaflosigkeit, nervösen Angstzuständen, Gereiztheit, Nervosität, Magenkrämpfen und Blähungen. Manche Behandler empfehlen das Herzgespann auch bei Wechseljahrsbeschwerden. In jüngster Zeit wurde seine Wirksamkeit wieder neu entdeckt. Während der Schwangerschaft darf Herzgespann nicht angewendet werden, da es abortiv wirkt. Manchen Angaben zufolge soll das Herzgespann in hoher Dosierung giftig wirken. Bei bestimmungsmäßigem Gebrauch ist es jedoch unbedenklich. Einige Fertigarzneien und Kombinationspräparate enthalten Herzgespann als Wirkstoff, vorwiegend aus der Gruppe der Herzmittel. Genaue Untersuchungen zur Wirksamkeit und etwaigen Nebenwirkungen fehlen aber, daher sind mögliche Risiken nicht bekannt.
Herzgespann ist kein populäres Gewürzkraut, mit frischen oder getrockneten Blättern soll man jedoch Linsen- und Erbsengerichte würzen können.
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16.02.11 | |
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01.01.11 | |
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31.12.10 | |
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28.03.10 | |
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12.03.10 | |
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