21. Juli 2009
"Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm; es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um." Fast jeder kennt das Kinderlied, welches die Hagebutte so liebevoll beschreibt.
Die Hagebutte ist die Frucht eines Wildrosenstrauches, man nennt ihn auch Heckenrose, Apfelrose, Zaunrose oder Weinrose, der Strauch kann bis zu 3 Meter groß werden. Die Frucht, die eigentlich eine Scheinfrucht ist, die Hagebutte kennt man volkstümlich auch unter den Namen Hägen, Hiefe, Rosenäpfel oder Hiven. Der Strauch gehört zu der Familie der Rosengewächse und hat den botanischen Namen Rosa canina. Die Hagebutte ist in Europa, Asien und Nordafrika zu Hause. Bei uns ist sie meist wild wachsend, wo sie Gebüsche und Böschungen aber auch Waldränder bevorzugt. Manchmal wird sie kultiviert, weil sie ein Blickfang für jeden Garten ist, aber auch wegen ihrer Früchte, zudem ist sie eine relativ anspruchslose Pflanze und pflegeleicht, sie bevorzugt einen lehmigen Boden. Im Sommer bilden sich zahlreiche zarte weiße und rosafarbene Blüten die 5 Blütenblätter besitzen. Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Im Herbst reifen die leuchtend roten Früchte, die so genannten Hagebutten heran. Steinharte Schließfrüchte, die Nüsschen, reifen im Inneren der Hagebutte, oft werden diese irrtümlich als Samen bezeichnet. Kinder kennen den Juckreiz, den die Borsten im Inneren der Hagebutte mit ihren feinen Widerhaken auslösen können und so ist es ein beliebtes Juckpulver und sorgt für Jux und Tollerei.
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