28. September 2009
Die Goldrute ist auch eine bewährte Heilpflanze.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoff, Gerbstoff, Inulin und Saponin. Zur medizinischen Verwendung kommt das blühende Kraut. Die Goldrute wirkt adstringierend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend und krampflösend. Ihr Hauptanwendungsgebiet ist bei Erkrankungen im Nieren-Blasenbereich. Goldrute kann aber auch bei Blähungen, bei einer Darmentzündung und Durchfall helfen. Sie wirkt bei Wasseransammlungen, bei rheumatischen Beschwerden und Gicht, sie wird zur Blutreinigung eingesetzt und zur Durchspülungtherapie bei bakteriellen Infektionen von Blase und Niere. In der Regel wird die Goldrute als Teezubereitung eingenommen. Goldrute ist in einigen Fertigarzneien enthalten und Bestandteil von Blasen- und Nierentees. Während einer Behandlung mit Goldrute ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Die Goldrute wird auch in homöopathischer Zubereitung verwendet. Bei einer bestehenden Überempfindlichkeit gegenüber Goldrute oder anderen Korbblütlern darf sie nicht angewendet werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte sie nur auf ärztlichen Rat hin eingenommen werden. Auch Kinder sollten auf eine Anwendung mit Goldrute verzichten. Bei Ödemen die aufgrund einer Erkrankung des Herzens oder der Niere bestehen darf Goldrute auch nicht angewendet werden. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden, bei Fieber oder Blut im Urin ist immer eine ärztliche Behandlung notwendig.
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