25. März 2009
In Indien ist Kurkuma ein heiliges Gewürz, das sich über Jahrtausende auch traditionell als Heilpflanze bewährt hat.
In Nordafrika und Europa ist die Wunderknolle seit dem frühen Mittelalter bekannt und fand vielerlei Verwendung. Kurkuma ist einer der Hauptbestandteile im Currypulver und verleiht diesem die schöne Farbe. Nach dem Welken der Blätter wird der Wurzelstock geerntet. Teilweise verwendet man ihn frisch und teilweise wird er getrocknet, oft ist auch die frische Wurzel Bestandteil von exotischen Rezepten.
Kurkuma ist als Gelbfärber wesentlich preisgünstiger als der ebenfalls gelb färbende Safran. Kurkuma wird auch als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie benutzt, etwa für Senf und Teigwaren. Die Gelbwurz wird weltweit zum Färben von Reisgerichten, Dressings, Soßen und Puddings verwendet. Bei uns ist sie ein Lebensmittelfarbstoff für Käse, Margarine, Butter, und Backwaren.
Indien ist das weltweit größte Anbauland und verbraucht auch den größten Teil der Ernte. Traditionell wurden auch Textilien, Holz und Leder mit Gelbwurz gefärbt. Bis heute verwendet man Gelbwurz auch zum Färben von Papier, Firnissen und Salben. Kurkuma sollte man dunkel und nicht zu lange lagern, da es an Aroma verliert und die Farbe verblasst.
Seitdem ich erfahren hab wie vielseitig Kurkuma ist -gebe ich sie in Salatdressing und überall wo sie geschmacklich passt hin. Ist auch Krebsp...
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