28. September 2009
Als Heilpflanze ist das Fuchskreuzkraut weniger bekannt, nichts desto trotz findet es mit Vorbehalt in der Naturheilkunde Verwendung.
Früher sagte man ihm vor allen Dingen eine blutstillende Wirkung nach, weshalb es bei Nasenbluten, Zahnfleischbluten und zu starken Regelblutungen eingesetzt wurde. Verwendung fand das Kraut, welches von Juni bis September gesammelt wurde, man machte Teezubereitungen und Tinkturen, die äußerlich angewendet wurden. Das Fuchskreuzkraut enthält Senecionin und Pyrrolizidin Alkaloide. Äußerste Vorsicht ist geboten, um das Fuchskreuzkraut nicht mit der verwandten Pflanze Senecio nemorensis zu verwechseln, da diese eine schädigende Wirkung auf die Leber haben kann. Es gibt aber auch Mischformen und deshalb ist Vorsicht geboten. Wegen der toxischen Inhaltsstoffe wird heute von einem dauerhaften Gebrauch abgesehen. Aber es kommt in homöopathischer Zubereitung zum Einsatz.
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