6. Juli 2009
Fichtennadel Produkte befreien hauptsächlich die oberen Atemwege.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykkosid Picein, Harz, Terpentinöl und Vitamin C. Zur medizinischen Verwendung kommen der Harz, die Nadeln und die jungen Triebe. In der Regel wird eine Teezubereitung eingenommen.
Die Fichte wirkt antibakteriell, antiseptisch, auswurffördernd, beruhigend, kräftigend, schleimlösend und schweißtreibend. Sie findet Anwendung bei Erkältungskrankheiten, bei Bronchitis und anderen Erkrankungen der oberen Atemwege sowie bei grippalen Infekten. Äußerlich anwenden, etwa in Form des Fichtennadel Franzbranntweins, kann man sie bei Muskelkater, neuralgischen Schmerzen, rheumatischen Beschwerden und Durchblutungsstörungen.
Ein Fußbad mit Fichtennadelextrakt hilft gegen Fußschweiß. Bei Erkältungskrankheiten kann mit dem ätherischen Öl inhaliert werden, da es reizend wirkt, darf es nur verdünnt eingesetzt werden. Verschiedene Fertigpräparate mit Fichtenextrakt sind in Apotheke, Drogerien und Reformhäuser erhältlich. In der Aromatherapie wird das Fichtennadelöl unter anderem in der Duftlampe mit Wasser verdampft und ist hier Balsam für die Seele. Fichtennadelöl ist auch Bestandteil von Badezusätzen und Saunaaufgüssen.
Die Fichte liefert nicht nur Bauholz, Möbelholz und Brennholz, sie wird auch als Böttcher- und Grubenholz, zur Herstellung von Streichhölzern, Schindeln, Spielzeug, Kisten und zum Brückenbau benutzt. Sie findet Verwendung im Musikinstrumentenbau und wird zur Papierherstellung genutzt. Durch einen starken Monokulturanbau trägt sie zur Bodenversauerung bei.
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