14. Juli 2009
Bereits den alten Ägyptern war der Dill als heilkräftige Pflanze bekannt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Carvon, Limonen, Myristicin, Phellandren, Terpinen und Vitamin A und Vitamin C. Zur medizinischen Verwendung kommen die Samen und die Blätter. Dill wirkt antiseptisch, blähungstreibend, krampflösend, milchbildend, erwärmend, schleimlösend und verdauungsfördernd. Der Dill fördert den Appetit, wirkt Blähungen entgegen, hilft bei Magenbeschwerden, bei Schlaflosigkeit, lindert Menstruationsbeschwerden und Gebärmutterkrämpfe. In der Regel wird der Dill zu Heilzwecken als Teezubereitung eingenommen. Auch bei Kleinkindern und Babies lindert er Bauchschmerzen und Blähungen. Hier kann er auch in Form von Massageöl angewendet werden. In der Aromatherapie wird das ätherische Öl mit Wasser in der Duftlampe verdampft, hier ist es ein mildes Anregungsmittel für die seelische Verdauung. Es hilft auf sachte Art und Weise beim Überwinden von Blockaden.
Als Gewürz benutzt man sowohl die getrockneten Früchte, die fälschlicherweise als Dillsamen bezeichnet werden, als auch das frische Kraut, das getrocknete Kraut verliert einiges an Aroma wird aber auch zum Würzen verwendet. Dill passt besonders gut zu Gurken, zu Salaten, sauer Eingelegtem und Fisch, er wird auch zur Herstellung von Kräuteressig benutzt. Auch in der internationalen Küche spielt der Dill als Gewürzkraut keine unwesentliche Rolle.
Dillöl wird in Medikamenten, Kosmetikprodukten, Reinigern und Gewürzen verwendet.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
16.02.11 | |
![]() | DILL |
14.12.10 | |
![]() | DILL |
15.10.10 | |
![]() | DILL |
28.04.10 | |
![]() | DILL |
29.01.10 | |
![]() | DILL |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Dill Forum

