Aus der gelben Chinarinde des Chinarindenbaumes wird Chinin produziert, das z.B. in Getränken zum Einsatz kommt. Rote Chinarinde enthält diverse Bitterstoffe, weshalb sie u.a. in Arzneimitteln gegen Blähungen und Verdauungsprobleme verwendet wird.
Der Chinarindenbaum ist ein bis zu 30m hoher Baum mit rotbrauner Rinde. Dieser Baum ist eine Heilpflanze, von der die Rinde der Wurzeln und die Rinde des Stammes verwendet werden. In der Naturheilkunde behandelt man damit Erkrankungen wie Fieber, Malaria, Keuchhusten und Appetitmangel. Die Chinarinde wirkt verdauungsfördernd und fiebersenkend und wird fast ausschließlich innerlich angewendet. Durch ihren bitteren aber doch aromatischen Geschmack wirkt sie appetitanregend.
Man verwendet die Chinarinde in Form einer Tinktur oder Weintinktur (Wein mit Rinde), als Tee oder als Abkochung. Für die Abkochung wird die Rinde für einige Stunden in kaltes Wasser gelegt und dann erwärmt und getrunken. Für den Tee wird die Rinde mit kochendem Wasser übergossen und anschließend getrunken. Bestehen Verdauungsbeschwerden, sollte der Tee nach dem Essen getrunken werden, bei Appetitlosigkeit jedoch vor dem Essen.
Die Chinarinde sollte man nur kurzzeitig anwenden, da sonst schwere Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Hautausschläge, Magengeschwüre oder Ohrensausen entstehen können. Diese Erkrankung wird dann Cinchonismus genannt.
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