24. März 2009
Als Arzneipflanze ist die Brunnenkresse altbewährt, sie regt vor allen Dingen den Stoffwechsel an und man schreibt ihr blutreinigende Eigenschaften zu. In der Antike galt sie als Allheilmittel. Im Mittelalter fand sie in der Klostermedizin Verwendung.
Die Brunnenkresse wirkt appetitanregend und harntreibend, schon im Altertum schrieb man ihr aphrodisierende Wirkung zu. Damit ist ihre Heilwirkung noch lange nicht erschöpft, man schreibt ihr auch eine anregende, antibakterielle, schleimlösende Wirkung zu, weshalb sie auch bei Husten und Erkältungskrankheiten Verwendung findet. Auch Bei Blasen- und Nierenleiden sowie bei Verdauungsbeschwerden soll die Brunnenkresse helfen. Bei einer vitalisierenden Frühjahrskur darf die Brunnenkresse nicht fehlen. Als Vitamin C-Lieferant soll sie dessen Mangelerscheinungen lindern. Äußerlich wird sie bei leichten Brandwunden und Juckreiz eingesetzt.
In der Kosmetik findet die Brunnenkresse Verwendung in Haarwassern und soll da bei Haarausfall helfen.
Brunnenkresse-Extrakte werden zum Bleichen von Hautflecken eingesetzt. Naturkosmetikhersteller verwenden Brunnenkresse in Shampoos, wo sie die Kopfhaut stärken und vitalisieren soll, gleichzeitig reguliert sie die Talgproduktion. In einem Gesichtsreinigungsgel erfrischt die Brunnenkresse die Haut, reinigt und klärt. Einfach kann man selbst eine Quarkmaske mit Brunnenkresse herstellen, frische Brunnenkresse schneiden, mit einem Schuss Sahne und dem Quark verrühren, auftragen und 15 Minuten einwirken lassen, mit ausreichend lauwarmem Wasser wieder abspülen. Dies hat eine erfrischende und hautbildklärende Wirkung.
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