22. September 2009
In der orientalischen und asiatischen Küche findet der Bockshornklee vielseitige Verwendung. Als Würzmittel benutzt man hauptsächlich den gemahlenen Samen.
"Philosophenklee" ist sein Spitzname, weil er von eben diesen in der Antike geröstet geknuspert wurde. Sein intensives, herzhaftes und würziges Aroma machen ihn zu einer schmackhaften Zutat. Bockshornklee ist Bestandteil von Chutneys und Currys, Fisch- und Fleischgerichten, sowie Bestandteil von vielen Eintopfrezepten. Man benutzt ihn zum Würzen von Gemüsegerichten und Suppen. In der ökologisch-biologischen Küche verwendet man ihn auch für Brot und Backwaren, auch Käse wird mit ihm verfeinert. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet er eine vitaminreiche Ergänzung, wenn man ihn in speziellen Keimgläsern oder Keimtonschalen keimen lässt, um mit diesen Sprossen das Essen zu verfeinern oder auch einfach nur als Brotauflage genießt. Die neue deutsche Küche arbeitet vermehrt mit Gewürzen, die in der gutbürgerlichen Küche nicht bekannt waren; da hat auch der Bockshornklee einen festen Platz. Bockshornklee kommt in vielen Gewürzmischungen vor. Neben anderen wichtigen Inhaltsstoffen enthält Bockshornklee Vitamin A, D, E und außergewöhnlich viel Vitamin C, Lecithin, Schleimstoffe und Phosphor. Wenn man Bockshornklee gegessen hat, kann man einen typischen Geruch über die Körperausdünstung wahrnehmen.
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23.02.12 | |
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