Berberitze

Eine Giftpflanze, die auch als Gemeine Berberitze, Sauerdorn oder Essigbeere bezeichnet wird

Die Berberitze ist ein dorniger Strauch, der von August bis Oktober scharlachrote und sehr vitaminreiche essbare Beeren trägt. Die reifen Beeren werden in Europa traditionell zum Einkochen als Marmelade verwendet.

Nahaufnahme Berberitze Ast mit Wassertropfen
Berberitze © fotoroland - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Berberitze

Systematische Einteilung

  • Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida), Eudikotyledonen
  • Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
  • Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
  • Gattung: Berberitzen (Berberis)
  • Art: Gewöhnliche Berberitze

Die Berberitze ist ein Strauch mit kleinen grünen Blättern und kleinen roten Beeren.

Medizinische Verwendung

Sie gilt als Heilpflanze, von der in der Naturheilkunde die Wurzeln (hier jedoch nur die Rinde) und Früchte verwendet werden.

Wirkung und Anwendungsgebiete

Die Berberitze wirkt fiebersenkend und harntreibend. Man verwendet sie zur Behandlung von

Verwendungsart

In der Naturheilkunde wird hauptsächlich die Rinde der Wurzeln verwendet.

Früchte

Die Früchte kann man

Der Saft hilft auch gegen Zahnfleischentzündungen, wenn man diesen auf das Zahnfleisch pinselt. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C, weshalb sie häufig bei Erkältungskrankheiten zum Einsatz kommen. Zusätzlich wirken die Früchte auch fiebersenkend.

Rinde

Die Rinde kann

  • als Tee oder
  • Tinktur

angewendet werden. Für den Tee wird Wasser mit Rinde aufgekocht und dann getrunken.

Mögliche Nebenwirkungen

Da Blätter und Rinde giftig sind, sollten die Zubereitungen daraus nur nach Anweisung eines Therapeuten eingenommen werden. Bei leichten Vergiftungserscheinungen treten

auf. Später kann dies sogar zu

  • einem Atemstillstand

führen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Berberitze

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