16. September 2009
Die bizarre Form seiner Blüte erinnert stark an eine Distel.
Das Benediktenkraut heißt mit botanischem Namen Cnicus benedictus und gehört zu der Familie der Korbblütler. Volkstümlich kennt man es auch unter den Namen Kardobenedikte, Benediktendistel, Benediktenwurz, Bitterdistel, Bernhardinerwurzel, Bornwurz, Heildistel, Natternkraut und Spinnendistel. Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu einem halben Meter. Der zumeist aufrecht wachsende und fünfkantige Stängel ist behaart. Die länglichen Laubblätter sind gezähnt und haben kleine Stacheln am Blattrand. Der gelbe körbchenförmige Blütenstand ist endständig und von vielen stachligen Hüllblättern umgeben. Das Benediktenkraut blüht von Juni bis August. Die walzenförmige Frucht des Benediktenkrautes ist leicht gebogen. Man findet es an Feldrainen, an feuchten Wiesenrändern auf trockenen und steinigen Flächen, in Gärten oder an sonnigen Hängen. Es ist hauptsächlich im gesamten Mittelmeerraum beheimatet. Seinen Namen verdankt es dem heiligen Benedikt von Nursia, der seinen Klosterbrüdern, den Benediktinern, empfahl, das Kraut in den Klostergärten zu pflanzen.
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13.11.11 | |
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04.05.11 | |
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