26. März 2009
Wer Baldrian hört, hat sofort einen Beruhigungstee oder Tropfen vor Augen und den typischen Baldriangeruch in der Nase. Baldrian gehört zu den wirksamsten und am besten untersuchten Heilpflanzen.
Als Arzneipflanze ist der Baldrian seit alters her bekannt und geschätzt. Er gilt als Pflanzenheilmittel, das sich deutlich auf das Seelenleben auswirkt. Bei der Herstellung von Arzneien werden vorwiegend die unterirdischen Teile, nämlich die Wurzel und der Wurzelstock verwendet. In der klassischen Homöopathie bietet der Baldrian ein großes Arzneimittelbild mit breitem Wirkungsspektrum. In der Phytotherapie setzt man ihn erfolgreich als mildes Schlafmittel ein, er wirkt beruhigend und krampflösend, nervenstärkend und balsamisch, hilft bei Nervosität sowie bei Magen- und Darmkrämpfen. Er sediert so die Nerven und schenkt Ruhe und Gelassenheit. Die Einnahme von Baldrian sollte immer in Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker geschehen. Auch bei Naturheilmittel kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und auch allergische Reaktionen sind nie ganz auszuschließen.
In der Küche, als Gewürz spielt Baldrian keine nennenswerte Rolle und es lassen sich keine Rezepte finden. Aber als Tee wird Baldrian nicht nur wegen seiner Wirkung getrunken, sondern man schätzt auch seinen aromatischen Geschmack.
In der Kosmetikindustrie macht man sich den therapeutischen Effekt von Baldrian ebenso zu Nutze. Baldrian findet man in Form von Badezusätzen die beruhigend und entspannend wirken sollen. Ein Baldrianbad ist schlaffördernd und wirkt ausgleichend. In Massageölen will der Baldrian besänftigen und dämpfen, er hat eine wohltuende Wirkung auf der Haut. In Salben soll Baldrian überempfindliche und irritierte Haut beruhigen.
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05.01.12 | |
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28.10.11 | |
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20.10.11 | |
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