31. August 2009
Der frische Bärlauch ist eine Medizin die uns die Natur schenkt. Er war als Arzneipflanze schon den Germanen und Kelten bekannt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem Ätherisches Öl, Allicin, Eisen, Merkaptan, Mineralsalze, Schleim, Vitamin C und Zucker. Zur medizinischen Verwendung kommen die Blätter. Beim Trocknen gehen seine Wirkstoffe zum größten Teil verloren, deshalb ist es ratsam den Bärlauch frisch zu genießen und etwa eine Frühjahrskur mit ihm zu machen. Als Teezubereitung ist er wegen des Knoblauchgeschmackes nicht zu empfehlen. Mancherorts wird eine Bärlauchtinktur hergestellt. Der Bärlauch wirkt adstringierend, anregend, antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend und tonisierend. Er regt den Stoffwechsel an, senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel, hilft bei Verdauungsbeschwerden und Frühjahrsmüdigkeit, regt den Gallefluss an, senkt Fieber, lindert Bronchitis, rheumatische Beschwerden und steigert den Appetit. In der Frühjahrsküche passt der Bärlauch hervorragend zu Wildkräutersalaten, es gibt Bärlauch Quark, Bärlauch Butter, Bärlauch Pesto und es lassen sich eine Vielzahl an leckeren Bärlauch Rezepten finden.
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Die Autorin stellt in der vorliegenden Sammlung einen Reigen von 40 einheimischen Heilpflanzen und Wildfrüchten ...