16. September 2009
Bärlapp ist ein Moos und wächst bevorzugt in lichten Nadelwäldern.
Der Bärlapp heißt mit botanischem Namen Lycopodium clavatum und er gehört zu der Familie der Bärlappgewächse. Man kennt ihn auch unter den Namen Blitzpulver, Drudenfuß, Felsschwefel, Denkraut, Gichtmoos, Harnkraut, Hexenmehl, Hexenkraut, Kolbenbärlapp, Krampfkraut, Schlangenmoos, Teufelsklauen, Weingrün, Wolfsranke und Zigeunerkraut. Die Stängel des Bärlapps kriechen auf dem Boden entlang und können bis zu einem Meter lang werden. An ihnen wachsen schuppenartig kleine gelbgrüne Blätter, die wie Moos aussehen. Kleine verzweigte Ästchen wachsen aufrecht und an ihnen bilden sich anstatt Blüten die so genannten Fruchtähren die einen kolbenartigen Fruchtstand bilden. Diese besitzen dachziegelartige Blättchen, dazwischen befinden sich die Sporenbehälter. Ab August sind die gelblichen Sporen reif, die aus der Ähre geschüttelt werden können. Der Bärlapp kann leicht mit anderen sehr giftigen Bärlappgewächsen verwechselt werden, deshalb sollte man seinen Bedarf in Apotheken decken. Außerdem ist der Bärlapp geschützt und darf nicht gesammelt werden. Der Bärlapp wächst bevorzugt in Nadelwäldern, auf felsigen Abhängen, in Mooren und in Heiden. Er gedeiht besonders gut auf einem trockenen und schattigen Waldboden. Der Bärlapp ist in Mittel- und Nordeuropa, in Asien, Amerika und Russland beheimatet, zum Teil wächst er noch in den Gebirgen des tropischen Afrikas.
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