14. März 2011
Pollenallergien sorgen nicht nur für eine laufende Nase, sondern auch für gerötete Augen, die jucken und tränen können. Häufiges Reiben macht es nur noch schlimmer. Dabei handelt es sich um eine allergische Bindehautentzündung.
Wenn Allergene wie Pollen in die Augen gelangen, reagiert das Immunsystem sofort und wehrt die vermeintlich gefährlichen Erreger ab. Schwellungen, Rötungen, Tränen und milchiger Augenausfluss können die Folge sein. Meist sind beide Augen betroffen und gleichzeitig auch die Nase. Die Symptome können allerdings auch isoliert auftreten. Der Mediziner spricht von einer allergischen Konjunktivitis.
Aus dem Bereich der pflanzlichen Medizin haben sich vor allem Auszüge aus Euphrasia (Augentrost) bewährt, einer Heilpflanze, die die Reizung der Bindehaut lindert und die Heilung unterstützt. Die Augentrost-Extrakte sind auch in einigen Augentropfen enthalten, die speziell bei allergiebedingten Reizungen oft empfohlen werden. Die enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe wirken zusammenziehend und entzündungshemmend, das enthaltene Aucubin leicht antibiotisch. Die erhöhte Stoffwechselaktivität im Auge wird gebremst.
Der Vorteil der pflanzlichen Tropfen ist, dass sie auch für eine langfristige Anwendung geeignet sind. Auch Säuglinge, Kinder und Kontaktlinsenträger haben in der Regel keine Probleme damit. Im Zweifelsfall sollte jedoch der Beipackzettel oder der Apotheker zurate gezogen werden.
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