25. März 2009
In der Naturheilkunde spielt die Artischocke eine große und wichtige Rolle. Schon seit alters her wird sie erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die schmackhafte Delikatesse ist auch eine hervorragende Arzneipflanze.
Man nimmt die frischen oder die getrockneten Blätter, auch der Stängel findet Verwendung. Diese Bestandteile enthalten viele Bitterstoffe und Flavonoide, das sind sekundäre Pflanzenstoffe die eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen ausüben. Die Bitterstoffe regen den Appetit an und fördern die Darmbewegung. Die Artischocke regt den Gallenfluss an, dadurch wird der Fettstoffwechsel verbessert und der Cholesterinspiegel gesenkt. Der Artischocke wird auch eine leberschützende Funktion zugeschrieben. Man trinkt Artischockentee oder nimmt sie konzentriert in Form von Dragees, Tabletten, Tinkturen, Tropfen oder frischem Saft zu sich.
In der Kosmetikbranche spielt die Artischocke eher eine untergeordnete Rolle. Man bedient sich ihrer Wirksamkeit in Form von Kapseln, um Schönheit von Innen zu praktizieren. Der Frischpflanzensaft wird gerne bei Fastenkuren getrunken. Ein Birke-Artischocken-Haarwasser eignet sich bei Schuppen, hier wird eine Artischockentinktur zugesetzt. Der Saft der Artischocke soll die Hautfunktion anregen, doch es sind kaum Produkte zu finden, die Artischocke beinhalten.
Ich nehme seit einigen Tagen die Artischocken Dragees ,
habe aber fest gestellt und das Gefühl ,daß die Dragees
stopfen .
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