ErnstBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Der Ackerschachtelhalm soll wegen seiner Kieselsäure und der harntreibenden Eigenschaft gut bei Blasenbeschwerden helfen. Auch soll die Pflanze eine entzündungshemmende Wirkung besitzen, die auch bei Rheuma gut helfen kann. Stimmt das wirklich? Seit einigen jahren wird es bei mir mit dem Gelenkrheuma immer schlimmer und ich suche dafür natürliche Hilfsmittelchen umd ie Beschwerden zu lindern. Wie nimmt man die Heilpflanze zu sich? Trinken oder mit einer Tinktur einreiben? Viele Grüße Ernst
NiniBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Also die Heilpflanzen werden meistens als Tee zubereitet. Kann mir deswegen auch gut vorstellen das der Ackerschachtelhalm im Tee bei dir gegen deine rheumatischen Beschwerden hilft. Lg nini
Sofern Naturheilmittel gegen Rheuma überhaupt etwas ausrichten können, dann nur in sehr begrenztem Umfang. Eine positive Wirkung des Ackerschachtelhalms erzielt man besonders im Bereich der Schleimhäute. Ob sich diese Wirkung auch auf die Gelenke erstreckt, müßte ausprobiert werden. Wirksamer gegen Schmerzen des rheumatischen Formenkreises sind in der Regel salicylathaltige Pflanzen (Mädesüß oder Weidenrinde), aus denen man einen Tee (Mädesüß) oder einen sogenannten Kaltauszug (Weidenrinde) herstellt, der anschließend aufgekocht wird. Kaltauszug: 1 Esslöffel Weidenrinde in 250 ml Wasser mehrere Stunden einweichen, dann langsam zum Kochen bringen, abkühlen lassen und trinken. Die Anwendung der salicylathaltigen Heilkräuter sollte nicht länger als 1 Woche dauern.
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