1. Juli 2009
Schon im Altertum wusste man um die heilkräftige Wirkung des Ackerschachtelhalms.
Die Pflanze hat einen sehr hohen Gehalt an Kieselsäure, deshalb wirkt sie stärkend auf das Bindegewebe. Sie regt den Stoffwechsel an und die Durchblutung. Zu ihren weiteren Inhaltsstoffen gehören unter anderem Carbonsäuren, Flavonoide, Glykoside und Kalium.
Ackerschachtelhalm wirkt harntreibend, abschwellend und immunstimulierend, er stärkt das gesamte Verdauungssystem und hat eine blutstillende Eigenschaft. Er findet Verwendung bei Blasen- und Nierenleiden, bei Durchblutungsstörungen, er lindert Blutungen, Krampfadern und rheumatische Beschwerden.
In der Regel wird der Ackerschachtelhalm als Teezubereitung eingenommen. Da dient er der Durchspülung bei bakteriellen und entzündlichen Vorgängen. Ein Elixier findet in der Arthrose-Therapie Verwendung. Äußerliche Anwendung findet er bei Wunden und Entzündungen. Der Ackerschachtelhalm ist Bestandteil von einigen Fertigarzneien wie Blutreinigungstees, Blasen-, Nieren-, Husten-, und Rheumatees. Zur medizinischen Verwendung kommen die Sommertriebe.
Im Gartenbau wird eine Jauche mit Ackerschachtelhalm zur prophylaktischen Schädlingsbekämpfung und als Stärkungsmittel für die Pflanzen eingesetzt.
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29.11.10 | |
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