14. Juli 2010
Das Studium der Zahnmedizin dauert zehn Semester und sechs Monate. Ein Zahnarzt kann viele verschiedene Weiterbildungen absolvieren.
Das Zahnmedizinstudium wird in zwei Bereiche unterteilt: Den so genannten vorklinischen Teil und den klinischen Teil. Beide dauern fünf Semester. Das Studium endet mit drei staatlichen Prüfungen: Zwei Vorprüfungen (naturwissenschaftlich und zahnärztlich) sowie einer zahnärztlichen Prüfung. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium kann der Zahnarzt seine Approbation erlangen.
Viele Zahnärzte promovieren und erhalten dadurch den Titel "Dr. med. dent.".
Die meisten Zahnärzte, die sich selbstständig machen, möchten neben Privatpatienten auch Kassenpatienten behandeln. Dazu benötigen sie jedoch eine Kassenzahnarztzulassung. Beantragen sie diese Zulassung nicht, dürfen sie anschließend nur privat Versicherte und Selbstzahler behandeln.
Nach dem Studium der Zahnmedizin kann ein Zahnarzt weiter studieren und dann z.B. Kieferorthopäde werden. Das Studium dauert nach dem Zahnmedizinstudium weitere vier Jahre. Zahnärzte, die künftig überwiegend chirurgische Eingriffe vornehmen möchten, können sich zum Oralchirurgen weiterbilden und studieren dann nach dem Zahnmedizinstudium ebenfalls weitere vier Jahre.
Auch eine Weiterbildung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen ist dem Zahnarzt möglich. Hier muss jedoch zusätzlich zu dem Zahnmedizinstudium ein komplettes Studium der Humanmedizin absolviert werden. Anschließend ist eine fünfjährige Weiterbildung notwendig, bis der Zahnarzt ein Mund-Kiefer-Gesichtschirurg ist.
Neben Weiterbildungen in Form von Studiengängen kann ein Zahnarzt auch Weiterbildungen in den Bereichen Ästhetik, Implantologie oder Prophylaxe absolvieren.
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