8. Juli 2010
Das Studium zum Stomatologen existiert heutzutage nicht mehr. Ein ausgebildeter Stomatologe kann jedoch vielfältige Weiterbildungen absolvieren.
Eine Ausbildung bzw. ein Studium zum Stomatologen war nur in der ehemaligen DDR möglich. Die Berufsbezeichnung Stomatologe wurde dann von der Berufsbezeichnung "Zahnarzt" abgelöst, so wie er auch in den alten Bundesländern bezeichnet wurde. Das Studium der Zahnmedizin gliedert sich in verschiedene Bereiche. Der so genannte vorklinische Bereich umfasst fünf Semester und wird mit dem Physikum abgeschlossen. Das weitere Studium erfolgt in einer Zahnklinik, die sich in einer Universitätsklinik befindet. Dieser Teil des Studiums umfasst nochmals fünf Semester. Weitere sechs Monate dauert das Staatsexamen. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium kann der Zahnarzt seine Approbation erlangen und durch die Promotion den Titel "Dr. med. dent." tragen.
Da die Zahnheilkunde ein großes medizinisches Gebiet darstellt, kann sich ein Stomatologe bzw. Zahnarzt in verschiedenen Bereichen weiterbilden. Stomatologen, die in der ehemaligen DDR studiert haben, können diese Fort- und Weiterbildungen ebenso belegen wie Zahnärzte, die vor der Wiedervereinigung in den alten Bundesländern studiert haben. So gibt es z.B. Weiterbildungen in den Bereichen Implantologie, Paradontologie, ästhetische Zahnheilkunde, Endodontie, Kinderzahnheilkunde usw.
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