22. Juni 2010
Die Ausbildung zum Osteopathen dauert etwa vier Jahre. Ein Osteopath kann sich in verschiedenen Bereichen fortbilden.
Voraussetzung für eine Ausbildung zum Osteopathen ist eine abgeschlossene Heilpraktikerausbildung oder ein Medizinstudium. Das Grundstudium der Medizin dauert zwölf Semester und drei Monate. Anschließend muss jeder Arzt ein mehrjähriges Facharztstudium absolvieren. Verschiedene Fachärzte können sich in der Osteopathie weiterbilden. Dies sind z.B. Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Fachärzte für Innere Medizin, Fachärzte für Orthopädie oder Fachärzte für Allgemeinmedizin. Die Heilpraktikerausbildung dauert unterschiedlich lange, mindestens jedoch etwa zwei Jahre.
Ausgebildete Heilpraktiker oder Ärzte können an einer privaten Schule eine Ausbildung im Bereich Osteopathie beginnen. Meistens erfolgt die Ausbildung berufsbegleitend und dauert dann etwa vier bis fünf Jahre. Ausbildungen in Vollzeit sind entsprechend kürzer. In der Zeit der Ausbildung erlernen die angehenden Osteopathen die Theorie und die Praxis ihres Berufes. Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung.
Ausgebildete Osteopathen können regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. So kann beispielsweise eine Weiterbildung als Kinder- oder Sportosteopath absolviert werden. Fortbildungen werden z.B. im Bereich der Abrechnung einer osteopathischen Behandlung oder der Körpersprache angeboten.
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