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Radioaktive Kontrastmittel für die Krebstherapie werden Mangelware

In der Medizin werden radioaktive Kontrastmittel bei der Krebstherapie, beziehungsweise Diagnose eingesetzt.

So wird beispielsweise das Kontrastmittel Technetium-99m benötigt, damit Ärzte Tumore in der Schilddrüse, aber auch Knochenkrebs und andere Krankheiten feststellen können. Doch wird dieses Mittel nur an fünf Standorten auf der Welt hergestellt, so liegt einer in Kanada, einer in Südafrika und drei befinden sich in Europa.

Anlegung von Vorräten aufgrund von schnellem Verfall unmöglich

Aber durch Wartungsarbeiten und auch technischen Problemen müssen diese fünf Produktionsstätten, teilweise sind sie über 50 Jahre alt, für einige Zeit stillgelegt werden, was leider zur gleichen Zeit geschieht, so dass Ärzte jetzt Alarm schlagen, denn man kann von diesen Kontrastmitteln keine Vorräte anlegen, weil sie innerhalb weniger Tage zerfallen.

Durch den Mangel werden dann fast 90 Prozent der notwendigen Untersuchungen in Deutschland auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Aber die Genehmigungen für die Reaktoren sind auch nicht mehr lange gültig, so dass unbedingt neue gebaut werden müssen, was jedoch etliche Milliarden Euro kostet.

Doch es gäbe noch die Möglichkeit einen Forschungsreaktor, der bei München in Garching steht, dementsprechend umzurüsten, hier würden die Kosten nur bei etwa 5,4 Millionen liegen, doch hapert es an der Finanzierung. Die Landesregierung in Bayern würde zwar 1,2 Millionen dazu beitragen, aber der Bund hält sich noch zurück.

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