WespeBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo. Ich arbeite seit 10 jahren im Nacht Dienst als Krankenschwester. Durch die ständig steigenden Anforderungen u. steigende Patientenzahlen bin ich ziemlich ausgepowert. Ich kann nicht mehr mit Pat. umgehen, hab keine Nerven u. Geduld mehr. Zu hause bin ich nur noch müde u. gereizt. Wechselschicht kann ich aus privaten Gründen nicht machen. Ich weiss einfach nicht mehr wie es weiter gehen soll. übrigens, ich bin 43 Jahre alt.
Corinna StranzBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich bin 36 Jahre alt, auch Krankenschwester und arbeite seit der Lehre in Wechselschicht. Ich habe eine Tochter, die 10 Jahre alt ist. Ich habe in der Orthopädie gearbeitet, später septische Chirurgie und seit 8 Jahren Neurochirurgie. Aber bin auch zur Zeit total ausgepowert! Für 32 Patienten im
Frühdienst nur zu zweit(also zwei exam. Krankenschwestern) und zwei Praktikanten, 9 Zugängen und 6 Abgängen und und und... Dazu Haß, Uneinigkeit und teilweise Desinteresse unterden Ärzten. Überwachungspatienten, die schon nach einem Tag nach einer operativ versorgten subduralen Blutung oder Shuntanlage auf Station untergehen, weil sie eigentlich noch überwachungspflichtig wären, aber sie können aus Kapazitätsgründen nicht auf der Wachstation bleiben. Ich habe die Schnauze voll, weil das nicht mehr das ist, was ich mal gelernt habe, sondern nur noch eine Massenabfetigung!
Ich bin nicht Krankenschwester, aber das Thema burn out gibt es ja nicht nur in dem Beruf.
Was ich empfehlen kann, ist eine Zusatzausbildung, die einen mehr in die Tiefe bringt und weg von der Routine. Ich kenne eine Krankenschwester, die hat bei der Heilpraktikerschule Likamundi den HP Psychotherapie gemacht und war begeistert. Sie hat jetzt auch die Vision, wenn ihr der Krankenhausalltag zu sehr auf den Wecker geht, dass sie sich so ein neues Arbeitsfeld erschließen kann
unbekanntBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich kann dich gut verstehen! Ebenfalls 43 und am Ende meiner Kräfte. Ich habe mich erkudigt und werde versuchen die nächsten 2 Jahre zu nutzen um aus meinen Job heraus zu kommen. Ich studiere in der Abendschule noch nebenher.
Eine harte Nummer, aber ich bin eisren entschlossen alles zu versuchen um aus dieser Hölle zu kommen.
uweBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Komm zu uns in die Partei DIE LINKE und solidarisiere dich mit uns ! Wir werden den überkommenen Ausbeutungsstrukturen im Krankenhaus ans Leder gehen ! 34 postoperative Patienten , teils schwere , werden von einer Schwester und einer Schülerin versorgt ! Wir kennen das Problem und wir wissen wer für diesen Missstand verantwortlich ist !
GastBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,ich bin seit 36 Jahren Krankenschwester.Habe drei Ausbildungen im Laufe meines Lebens gemacht.1.Fachkrankenschwester 2.OP-Fachschwester 3.Fachschwester Anästhesie/Intensivmedizin.Ich habe in diesen Bereichen in allen nur erdenklichen Formen gearbeitet und dann auch noch zwei Kinder grossgezogen.(alleine)Wenn man diesen Beruf liebt und Patienten betreuen will und sich immer wieder fragt"Möchte ich mein eigener Patient sein?"dann wird keine Macht der Welt verhindern können dass ich mich optimal um meine Patienten kümmere und kein gemachtes Dogma wird das verhindern können.Nicht soviel jammern und etwas weniger Mitleid mit sich selber dann ist man auch ein ganzes Stück weit weg vom burn out.Ab und zu stehen bleiben und sich selber fragen was mann da macht und wenn nur noch negatives dabei rauskommt dann ist man nicht mehr gut für die Patienten und dann ist es Zeit den Beruf zu wechseln
GastBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hi, Ich bin 32 Jahre alt und seit 5 Jahren in diesem Beruf. Also ich empfinde es als sehr einfach zu sagen wenn du nicht mehr kannst, dann musst du den Beruf Wechseln. Das müssten dann nämlich sehr viele Krankenschwestern. Die Bedinungen in diesem Beruf werden immer schwerer, immer mehr multimorbide Ältere Patienten, Pflegekräfte werden durch Pflegehilfskräfte ersetz tund und und.Wer hält das aus? Wir sind Menschen, keine Robotor.Ich habe erst eine Nachtschicht hinter mir in der ich nur zu Dokumentieren gesesen, war sonst nur Unterwegs und das 9 Std. lang. da lässt "Burn out" schön grüssen. Wenn sich nicht in nächster Zeit etwas in der Pflege ändert wird das ein sehr grosses Problem in der Pflege. Und da hilft dann auch kein Weiterbilden mehr, es sei den es ist weg von der Pflege am Patienten.
gastBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich Liebe meinen Beruf auch, aber es ist eben nur mein Beruf und mein Privatleben ist mir sehr viel wichtiger . Und wenn mir mein Beruf so schwer gemacht wird durch z.B. immer höhere Fallzahlen u.s.w bin ich doch nicht im falschen Beruf! Es muss sich in der Gesundheitspolitik etwas ändern.Ich kann doch nicht mein gesamtes Leben auf meinen Beruf ausrichten.
gastBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo alle zusammen. Ich bin nun seit fas 10 Jahren in den Beruf als , damals habe ich noch lernen dürfen, mit dem sterbenden Patienten umgehen zu lernen !!! Damals, als noch Zeit war, viel es schon schwer...!!! Denkt alle mal zurück! Aber heute ist es Grundvoraussetzung für mitlerweile 9.- Klässler... !!!Scheiße...! So ein verantwortungsvoller Beruf..! Schön, wenn man seine eigene Mutter oder Vater in solch Hände übergeben darf, weil man ja durch die Arbeitszeiten nicht in der Lage ist, seine eigene Familie zu betreuen, sondern andere... toll, tolll, ...tolll ! Das ist das was wir alle brauchen..! Und jetzt kommt bestimmt wieder ein Schnulzenbeitrag von einem der zur Zeit Studiert,( und noch gar keine Ahnung hat wie das "Arbeitsleben ist") und sagt,....naja...wer dafür nicht geschaffen ist, solte doch etwas anderes machen...!..>LACH> ..Ja genau..(.9.). -Klässler, die nur gelernt haben, was auf deutsch.. " Fi... Dich " heißt ! ..DIE WISSEN´S !!!!Ärgere mich so, das ich nichts vernünftiges gelernt habe..KOTZ !!!Aber davon ab, ist es ja soooo toll einen Job zu haben und dafür keine Familie mehr... ! SUUUUPER!! Alles läuft nur noch befristet.Keine Chance mehr privat was auf zu bauen, weil man von der Bank mit nem befristeten Vertag ausgelacht wird...! Ist schon toll so´n Familienleben im "sozialen Frauenberuf"" PUNKT!
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