25. Mai 2010
Das Studium zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist äußerst umfangreich. Der Arzt kann sich in vielen Bereichen weiterbilden.
Das Studium der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie stellt eine Besonderheit in der Medizin bzw. Zahnmedizin dar. Bis ein Arzt als Kieferchirurg tätig werden kann muss er sowohl ein Medizinstudium als auch ein Studium der Zahnmedizin abschließen. Nach dem jeweiligen Grundstudium muss der Arzt weitere fünf Jahre studieren, bis er nach einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist. Voraussetzung für das Bestehen der Facharztprüfung ist ein so genannter Operationskatalog mit verschiedenen Untersuchungen und operativen Eingriffen, die der angehende Kieferchirurg im Rahmen seiner Ausbildung selbstständig durchgeführt haben muss.
Die meisten Kieferchirurgen promovieren und tragen dann zwei Doktortitel: Den Doktor der Medizin "Dr. med." sowie den Doktor der Zahnmedizin "Dr. med. dent.".
Ein Kieferchirurg kann sich in verschiedenen Bereichen weiterbilden wie z.B. in der Implantologie oder der plastischen Chirurgie.
Ferner gibt es viele Fortbildungen für Kieferchirurgen wie z.B. die Behandlung von Notfällen wie Kreislaufinstabilität während einer kieferchirurgischen Behandlung oder Implantatversorgung bei besonderen Indikationen usw.
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