20. Mai 2010
Die Ausbildung zum Homöopathen dauert unterschiedlich lange. Es gibt viele verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten.
Ärzte, die als Zusatzbezeichnung die Homöopathie tragen möchten, müssen nach dem Grundstudium, das zwölf Semester und drei Monate dauert und mit einer Prüfung endet, ein Facharztstudium absolvieren. In der Medizin gibt es viele verschiedene große Fachgebiete wie z.B. die Allgemeinmedizin, die Innere Medizin, die Kinderheilkunde, die Gynäkologie oder die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Nach Abschluss des Facharztstudiums erfolgt erneut eine Prüfung. Neben dem Facharzt kann ein Arzt verschiedene Zusatzbezeichnungen durch Fortbildungen erwerben. Neben der Homöopathie können dies z.B. die Diabetologie, die Allergologie oder die Notfallmedizin sein. Ein homöopathisch arbeitender Arzt kann demnach z.B. Facharzt für Allgemeinmedizin mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie sein.
Heilpraktiker lernen etwa zwei bis drei Jahre an einer privaten oder staatlichen Heilpraktikerschule, bis sie ihren Beruf ausüben dürfen. Die Ausbildung, die bei Heilpraktikern jedoch nicht bundeseinheitlich geregelt ist, endet mit einer Prüfung. Ein Heilpraktiker, der eine umfassende Ausbildung in der Homöopathie erreichen möchte, muss an einer Weiterbildung teilnehmen. Die Intensivausbildung in Klassischer Homöopathie dauert je nach Art der Akademie weitere ein bis zwei Jahre.
Heilpraktiker können durch eine umfassende Weiterbildung die Osteopathie erlernen. Zusätzlich gibt es auch hier viele verschiedene Fortbildungen z.B. über die neusten alternativen Behandlungsmethoden.
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