Heilpraktiker für Psychotherapie - Ausbildung auch ohne Abitur und Studium möglich

Wissenswertes und Voraussetzungen zur Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Von Dörte Rösler
19. März 2015

Psychotherapeuten müssen eine lange akademische Ausbildung machen. Entweder sie studieren vier Jahre Psychologie und bilden sich anschließend drei Jahre für eine bestimmte Therapieform fort, oder sie absolvieren ein Medizinstudium mit weiteren fünf Jahren zur Qualifikation als Facharzt.

Es geht aber auch einfacher: Die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychologie dauert nur 15 Monate und ist auch ohne Abitur möglich.

Ausbildung zum Heilpraktiker in verschiedenen Einrichtungen

Ob Zeitdruck, schwaches Abitur oder fehlende finanzielle Mittel - es gibt viele Gründe, auf ein Studium zu verzichten. Für die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie haben Interessenten dabei die Wahl zwischen verschiedenen Einrichtungen.

Möglich ist etwa die Ausbildung an speziellen:

  • Heilpraktikerschulen
  • Fernhochschulen
  • therapeutischen Bildungseinrichtungen

Voraussetzungen für die Prüfungszulassung

Nach dem Kurs müssen alle Teilnehmer die selbe behördliche Prüfung ablegen. Voraussetzungen für die Zulassung sind:

Wie lautet die Berufsbezeichnung?

Wer auf dem kurzen Weg das therapeutische Fachwissen erwirbt, erhält seine Berufserlaubnis "nur" im Sinne des Heilpraktikergesetzes. Das muss auch in der Berufsbezeichnung deutlich werden, etwa als "Heilpraktiker für Psychotherapie" oder "Heilpraktiker (Psychotherapie)".

Wie arbeitet der Heilpraktiker für Psychotherapie?

Die Ausbildung zum "Kleinen Heilpraktiker" umfasst das klassische psychologische Grundwissen. Daneben steht es dem Heilpraktiker jedoch frei, auch alternative Behandlungen anzuwenden, die von der Schulmedizin nicht anerkannt sind.

Viele Menschen schätzen Heilpraktiker für Psychotherapie deshalb für ihr ganzheitliches Vorgehen und fühlen sich in persönlichen Krisen besser unterstützt.