20. Mai 2010
Die Weiterbildung zum Hämatologen dauert sechs Jahre. Ein Facharzt kann diverse Zusatzbezeichnungen erwerben.
Zu Beginn muss der angehende Arzt das Grundstudium der Medizin absolvieren. Dieses dauert 12 Semester und drei Monate und endet mit einer Prüfung. Das Bestehen dieser Prüfung ist die Voraussetzung für die Erteilung der Approbation. Anschließend erfolgt das Facharztstudium. Die Medizin wird in viele verschiedene Fachbereiche unterteilt, die unterschiedlich lange Studienzeiten beinhalten. So gibt es z.B. die Fachbereiche Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Urologie, Innere Medizin oder Kinderheilkunde.
Die Innere Medizin bietet einige große Schwerpunkte, die ein gesondertes Studium notwendig machen. Bis ein Arzt "Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie" ist, dauert dies nach dem Grundstudium weitere sechs Jahre. Drei Jahre erfolgt die Ausbildung im Bereich Innere Medizin und Allgemeinmedizin und in den restlichen drei Jahren lernt der angehende Facharzt alles aus dem Bereich Hämatologie und Onkologie. Das Facharztstudium endet ebenfalls mit einer Prüfung.
Der ausgebildete Arzt kann promovieren und dadurch seinen Doktortitel erhalten.
Viele Ärzte erreichen im Rahmen von Weiterbildungen Zusatzbezeichnungen wie z.B. Akupunktur, Naturheilverfahren, Rettungsmedizin oder Diabetologie.
Ein Hämatologe kann zusätzlich auch in einem zweiten Bereich der Inneren Medizin seinen Facharzt machen und dann "Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie" sowie z.B. "Endokrinologie und Diabetologie" sein.
Zusätzlich kann ein Hämatologe an diversen Fortbildungen über die neuesten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden teilnehmen.
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