19. Mai 2010
Ein Facharzt kann die Zusatzbezeichnung Geriatrie im Rahmen einer Weiterbildung erreichen. Zusätzlich sind auch andere Zusatzbezeichnungen und Fortbildungen möglich.
Zu Beginn der ärztlichen Ausbildung steht das Grundstudium der Medizin, das zwölf Semester und drei Monate dauert. Nach dieser Zeit erfolgt eine Prüfung. Der Arzt kann dann seine Approbation erlangen und in einem Bereich der Medizin seinen Facharzt machen. Ärzte, die sich auf die Geriatrie spezialisieren möchten, studieren in der Regel im Bereich Innere Medizin, Orthopädie, Psychiatrie oder Neurologie. Das Facharztstudium dauert hier nochmals mehrere Jahre und endet abermals mit einer Prüfung.
Die meisten Ärzte promovieren und tragen dann einen Doktortitel.
Fachärzte können durch Weiterbildungen verschiedene Zusatzbezeichnungen erwerben. Die Geriatrie ist eine dieser Zusatzbezeichnungen. Die Weiterbildung dauert 1,5 Jahre. Der Facharzt muss dazu an einer entsprechenden Klinik tätig sein, um diese Zusatzbezeichnung zu erwerben.
Neben der Zusatzbezeichnung Geriatrie kann der Facharzt viele weitere erwerben. Dazu zählen z.B. die Notfallmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren und die spezielle Schmerztherapie.
Ein Arzt kann in zwei Bereichen der Medizin seinen Facharzt machen und dann beispielsweise Facharzt für Allgemeinmedizin und Gynäkologie sein.
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