Ausbildung und Tätigkeitsfelder des Assistenzarztes (Stationsarzt)

Als Assistenzärzte bezeichnet man Ärzte, die keine leitende Funktion haben. Sie werden auch Stationsärzte genannt.

Stationsärzte nehmen Patienten auf und untersuchen diese; des Weiteren verabreichen sie Medikamente und kümmern sich um Laboruntersuchungen

Der Assistenzarzt stellt eine Zwischenstufe in der ärztlichen Karriere dar. So handelt es sich bei ihm um einen approbierten Arzt, der sich in der Regel in einer Facharztweiterbildung befindet. Ihm übergeordnet sind der Chefarzt und der Oberarzt, die ihn anleiten.

Tätigkeitsfelder eines Assistenzarztes

Assistenzärzte kümmern sich um die Betreuung der Patienten, die sich auf ihrer Krankenhaus-Station befinden. Aus diesem Grund bezeichnet man sie auch häufig als Stationsärzte. Grundsätzlich ist es möglich, dass eine Krankenhaus-Station von mehreren Stationsärzten betreut wird, was von der Kapazität der jeweiligen Klinik abhängt. Manchmal ist ein Stationsarzt aber auch für mehrere Stationen zuständig.

  • Eine der wichtigsten Aufgaben des Assistenzarztes ist die medizinische Aufnahme und Untersuchung von Patienten.
  • Des Weiteren kümmert er sich um die Verabreichung von Medikamenten sowie um Laboruntersuchungen während des Krankenhausaufenthaltes.
  • Darüber hinaus wird von ihm ein Therapieplan für den Patienten erstellt.
  • Bei der morgendlichen Visite fragt der Assistenzarzt den Patienten nach dessen Befinden.
  • Wichtig ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal.

Im Rahmen ihrer Ausbildung nehmen Assistenzärzte häufig an operativen Eingriffen teil. Wird der Patient wieder aus dem Krankenhaus entlassen, verfasst der Stationsarzt einen Arztbrief, der für dessen Hausarzt bestimmt ist.

Voraussetzungen

Um eine Stellung als Assistenzarzt in einem Krankenhaus zu bekommen, sind bestimmte Voraussetzungen nötig. Dazu gehört vor allem ein Medizinstudium, das eine Regelstudienzeit von zwölf Semestern umfasst. Die meisten Assistenzärzte arbeiten anschließend etwa fünf bis sechs Jahre in einem Krankenhaus und absolvieren dort eine Ausbildung zum Facharzt.

Bei den Fachgebieten kann es sich beispielsweise um

handeln. Bis man letztlich als Facharzt praktizieren darf, dauert es jedoch mitunter bis zu zwölf Jahre.

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