18. Mai 2010
Die Chirotherapie kann sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern erlernt werden. Neben dieser Behandlungsmethode können die Therapeuten durch Weiterbildungen andere Zusatzbezeichnungen erreichen.
Um die Chirotherapie erlernen zu können, wird ein abgeschlossenes Medizinstudium oder eine Heilpraktikerausbildung benötigt. Ein Arzt studiert im Grundstudium der Medizin 12 Semester und drei Monate. Anschließend kann er seinen Facharzt in einem Bereich der Medizin wie z.B. der Orthopädie oder der Allgemeinmedizin machen. Die Ausbildung zum Heilpraktiker dauert unterschiedlich lange. Entscheidend dabei ist, ob der Unterricht nur an wenigen Stunden in der Woche erfolgt oder täglich. Die Ausbildungszeit variiert demnach von einigen Monaten bis zu drei Jahren.
Die Weiterbildung zum Chiropraktiker dauert für Ärzte und Heilpraktiker etwa zwei bis drei Jahre. Ärzte, die die Chirotherapie erlernt haben, tragen diese alternative Behandlungsform als Zusatzbezeichnung. Sie sind dann beispielsweise Facharzt für Orthopädie mit der Zusatzbezeichnung Chirotherapie.
Neben der Zusatzbezeichnung Chirotherapie können Fachärzte weitere Bezeichnungen wie Akupunktur, Naturheilverfahren, Sportmedizin usw. tragen. Auch Heilpraktiker können sich in verschiedenen Bereichen weiterbilden.
Ärzte können zusätzlich ihren Facharzt in einem zweiten medizinischen Bereich machen und dann beispielsweise Facharzt für Allgemeinmedizin und Chirurgie sein.
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28.03.12 | |
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