18. Mai 2010
Der Chiropraktiker behandelt Beschwerden des Bewegungssystems des Menschen. Die meisten Chiropraktiker sind selbstständig.
Ein Chiropraktiker führt wörtlich übersetzt "etwas mit den Händen" aus. Mit der Chirotherapie werden Beschwerden im Bereich der Gelenke und Muskeln behandelt. Der Chiropraktiker behandelt Beschwerden wie Schmerzen im Kopf-, Brust- und Magenbereich oder auch Ischiasschmerzen. Auch schmerzende Muskelbereiche kann der Chiropraktiker heilen. Der Therapeut bewirkt durch seine Behandlung, dass Gelenke und Muskeln wieder richtig zusammen passen und der Patient so von seinen Beschwerden geheilt wird oder die Beschwerden zumindest gelindert werden.
Zu Beginn einer Behandlung führt der Chiropraktiker eine umfassende Anamneseerhebung durch und befragt den Patienten nach seinen genauen Beschwerden, welche Krankheiten bisher diagnostiziert wurden, ob der Patient irgendwann operiert wurde, welche Medikamente der Patient einnimmt usw. Anschließend untersucht der Chiropraktiker den Patienten. Er begutachtet dabei genau die Stelle, an der der Patient Schmerzen hat. Der Chiropraktiker sieht sich die Haut an und bewegt die Gelenke. Teilweise benötigt der Chiropraktiker auch eine Röntgenaufnahme, bevor er mit der Behandlung beginnen kann. Bei Orthopäden mit der Zusatzbezeichnung Chirotherapie kann diese Röntgenaufnahme meist direkt in der Praxis durchgeführt werden. Andere Therapeuten, die über kein eigenes Röntgengerät verfügen, überweisen den Patienten dazu zu einem Radiologen. Nach Abschluss der Diagnostik kann der Therapeut feststellen, ob die vorliegenden Beschwerden des Patienten mit Hilfe der Chirotherapie geheilt oder gebessert werden können.
Anschließend erfolgt die Behandlung des Chiropraktikers. Je nach Art der Beschwerden und der Diagnose massiert der Chiropraktiker oder dehnt die Muskeln. Hat der Patient Gelenkbeschwerden, so schiebt der Therapeut vorsichtig und mit viel Gefühl die Gelenke wieder an ihre richtige Stelle zurück. War diese Behandlungsmethode erfolgreich, so ist ein leichtes Knacken zu hören. Dieses Knacken hört sich zwar beängstigend an, hat jedoch keine negativen Folgen für den Patienten. Ein gut ausgebildeter Chiropraktiker weiß, welche Handgriffe er anwenden kann, ohne den Patienten zu verletzen. Für Chiropraktiker ist es in diesem Bereich deshalb auch besonders wichtig, konzentriert zu arbeiten. Anderenfalls könnten beim Patienten Folgeschäden wie z.B. Lähmungen entstehen.
Auch zu Hause muss der Patient verschiedene Übungen durchführen, um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu erzielen. Entsprechende Übungen erlernt der Patient bei seinem Chiropraktiker. Meist ist zusätzlich auch eine Behandlung bei einem Krankengymnasten notwendig.
Chiropraktiker sind entweder niedergelassene Ärzte oder Heilpraktiker. Sie arbeiten in der eigenen Praxis oder sind als angestellte Therapeuten in einer großen Praxis tätig. Auch Krankenhausärzte können Chiropraktiker sein.
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28.03.12 | |
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09.11.11 | |
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25.09.11 | |
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20.09.11 | |
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01.08.11 | |
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